neu im Vorstand

neu im Vorstand

Sebastian Steinwender

Er ist derjenige, der die Geschichte eines Vereins und vor allem seiner Versammlungen und Sitzungen dokumentiert, seine Aufzeichnungen dienen der Vorstandschaft wie den Mitgliedern eines Vereins als

  • Information über Diskussionen, Planungen und Entscheidungen.
  • Grundlage bei internen Auseinandersetzungen: Wer hat was wann und wo gesagt?
  • Konkrete Richtlinie, wer was zu tun hat und dafür verantwortlich ist (To-do-Liste).

Selbstverständlich trifft die Beschreibung sowohl auf weibliche als auch männliche Vertreter eines Schriftführers zu.

Sofern ein Verein diese Ämter vorsieht, arbeitet der Schriftführer mitunter in Personalunion als Bildungsbeauftragter und Pressesprecher/Medienbeauftragter.

Im Gegensatz zum Kassier haben Schriftführer meist keine lange Amtsdauer. Denn ihr Job ist undankbar:

  • Neben dem 1. Vorsitzenden und Kassier ist es der Posten, der vom Aufgabenprofil untrennbar mit konkreter, unaufschiebbarer Arbeit verbunden ist: Das Protokoll der vorhergegangenen ist Bestandteil (Genehmigung) der aktuellen Sitzung!
  • Weil (zu) viele (Vorstands-)Mitglieder im Verein meinen, dass sie schreiben können, wird die Arbeit des Schriftführers wenig wertgeschätzt („Das kann doch jeder.“). Auch, wenn es an Alternativen fehlt, darf deshalb der Kandidat für den Schriftführer nicht einmal mit einer einstimmigen Wahl rechnen.
  • Schließlich: Die Erinnerung des Menschen ist trügerisch und immer sehr persönlich, so dass nicht selten am Protokoll herumgemäkelt wird. Und zwar unabhängig davon, ob es sich um ein Wortlaut- oder Ergebnisprotokoll handelt.

Kein Wunder also, dass die Fluktuation bei Schriftführern hoch ist.

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